Mit meinen inneren Kindern spielen – und sie integrieren – Juli 21

Mit meinen inneren Kindern spielen und sie integrieren

Einkehrtage zum Auftanken, Lernen und Kraftschöpfen

Kinder gelten als Quelle der Lebensfreude und Lebendigkeit. In der Vorstellung ist die Kindheit die Lebenszeit, in der man noch „unbeschwert“ sein konnte. Wutausbrüche, Luftsprünge, alles war möglich. Jedoch war diese Zeit für viele gar nicht so wunderschön und romantisch, sondern eine Zeit von Schwierigkeiten, Belastungen und Grenzverletzungen.
Oft versteckten wir die verletzten Anteile – aber damit auch die lebendigen – um erstmal erwachsen werden zu können.
Diese missachteten kindlichen Anteile übernehmen dann manchmal in Konfliktsituationen die Oberhand – auf einmal fühlt man sich wie „damals“ und benimmt sich auch so.
Als Erwachsener Lebensfreude genießen und souveräner mit Krisen umgehen können – dazu hilft das Kennenlernen und die Annahme der unglücklichen Kindheitsanteile und die Ermutigung, die fröhlichen leben zu können.

An diesem wunderbaren Ort in ländlicher Umgebung kann das Spiel wieder entdeckt werden: Ein verwunschener großer Garten lädt zu vielfältigen Aktivitäten ein, Fahrräder stehen zur Verfügung,
Lagerfeuer und Sauna am Abend tun ein Weiteres zum Eintauchen in unbeschwerte Tage.

„Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die
Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.‘‘

Leitung: Dr. med. Esther Sühling und Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling
Termin: Montag, 5. Juli 14:00 bis Freitag, 9. Juli 2021 11:00
Ort:
Haus Karneol, Steinfurt, Sellen 1
Kosten: 410 € mit Übrnachtung und Vollpension, Ayuvda-Verpflegung
Anmeldung: Dagmar Spelsberg-Sühling
st-spiritualitaet@ekvw.de
Tel.: 02554/940977

Wieder Gemeinschaft erleben können
Anregungen zur Entwicklung bekommen
Sich innerlich und äußerlich von Schutt befreien
Mit sich selbst gut sein
Die eigene Spur (wieder)finden
Stärke und Klarheit gewinnen
Die Seele baumeln lassen
Essen genießen
Stille erfahren
Lachen und Spielen
Urlaub

Wie ein Kind sein, sich selber akzeptieren, endlich in Frieden sein – und wieder lebendig – das ist wie in dem Lied von Novalis

Wer Schmetterlinge lachen hört
Der weiß, wie Wolken schmecken
Der wird im Mondschein
Ungestört von Furcht
Die Nacht entdecken
Der wird zur Pflanze, wenn er will
Zum Tier, zum Narr, zum Weisen
Und kann in einer Stunde
Durchs ganze Weltall reisen
Er weiß, dass er nichts weiß
Wie alle andern auch nichts wissen
Nur weiß er, was die anderen
Und er noch lernen müssen
Wer in sich fremde Ufer spürt
Und Mut hat sich zu recken
Der wird allmählich ungestört
Von Furcht sich selbst entdecken
Abwärts zu den Gipfeln
Seiner selbst blickt er hinauf
Den Kampf mit seiner Unterwelt
Nimmt er gelassen auf
Wer Schmetterlinge lachen hört
Der weiß wie Wolken schmecken
Der wird im Mondschein
Ungestört von Furcht
Die Nacht entdecken
Der mit sich selbst in Frieden lebt
Der wird genauso sterben
Und ist selbst dann lebendiger
Als alle seine Erben